Ziergrafik Ziergrafik Informationsbüro für Psychotherapie & Alternativen Ziergrafik  
Ziergrafik        
Ziergrafik

 

 

   
         
Ziergrafik Netzwerk

Netzwerk / Home

 
  Infobuero

Informationsbüro

  Ordner

TherapeutInnen

  Ordner

Therapieverfahren

    Dokument

Hilfe zur Auswahl

    Ordner

Tiefenpsychologie

    Ordner

Verhaltenstherapie

    Ordner

Humanistische Verfahren

    Ordner

Systemische -, Familien-,
Paar- & Gruppentherapien

    Ordner

Suggestive Verfahren

    Ordner

Körperorientierte Verfahren

     

Dokument Focusing

    Ordner

Zielgruppen- & symptom-
orientierte Verfahren

    Ordner

Entspannungsverfahren &
Selbstkontrolltechniken

    Ordner

Ganzheitlich-Spirituelle Verf.

  Ordner

PatientInnenschutz

  Ordner

Für AnbieterInnen

 
  Forum

Forum

 
  Suchen

Suchen

  Tipps

Benutzungstips

  Sitemap

Übersicht / Sitemap

  Kontakt

Kontakt / Impressum

 
  Vesuv

V E S U V e.V.

  Foerdern

Unterstützen & Fördern

  Partner

Partner-Links

Körperorientierte Verfahren

Verfahrens-Kurzübersicht

Zu den Körperorientierten Verfahren zählen wir - ungeachtet dessen, ob sie eine (psycho-)therapeutische Zielsetzung haben oder »bloß« gesundheitsfördernd sein wollen - :

  • Tiefenpsychologisch beeinflußte körperorientierte Verfahren (unter Einsatz unterschiedlicher Vorgehensweisen - darunter bewegungs-, atem- und berührungsorientierten), wie
    • Vegetotherapie nach Reich und deren Weiterentwicklung SKAN (aus der Sprache der Lakota-Indianer: „Das, was sich bewegt«). Auf Grund der zahlreichen theoretischen Annahmen beider Verfahren, die das wissenschaftliche Gerüst psychologisch fundierter Verfahren überschreiten, könnten sowohl die Vegetotherapie als auch SKAN unter die Spirituellen Verfahren eingeordnet werden. Wegen ihrer tiefenpsychologischen Wurzeln werden sie aber an dieser Stelle aufgeführt
    • Bioenergetische Analyse nach Lowen
    • Biodynamik nach Boyesen
    • Biosynthese nach Boadella
    • einige andere weniger bekannte Verfahren, die mit den vorgenannten eng verwandt sind, darunter Biorelease und Psychorganische Analyse
    • und einige neuere tiefenpsychologisch-körperorientierte Ansätze, wie die von Tilman Moser und anderen, die sich enger am klassisch tiefenpsychologischen Ansatz orientieren
  • Bewegungsorientierte Verfahren, wie
    • Integrative Bewegungstherapie (IBT), ein Verfahren mit engen Verbindungen zur Gestalttherapie - Text in Vorbereitung -
    • Konzentrative Bewegungstherapie (KBT) - Text in Vorbereitung -
    • Focusing nach Gendlin (mit engen Verbindungen zur klientenorientierten Gesprächspsychotherapie)
    • Hakomi-Therapie (mit Verbindungen zur Tiefenpsychologie)
    • Eutonie nach Gerda Alexander
    • Feldenkrais®
    • Tanztherapie
    • aber auch weniger bekannte Verfahren wie Alexander-Technik, Bewegungsanalyse nach Laban und andere mehr
  • Atemorientierte Verfahren, wie
    • Atemtherapie nach Middendorf (»Der erfahrbare Atem«)
    • Atemtherapie nach Schlaffhorst-Andersen
    • Psychotonik nach Glaser
    • Primärtherapie nach Janov (»Urschrei Therapie«): Vorsicht, Hyperventilationstechniken können gefährlich sein!
  • Berührungsorientierte Verfahren (mit dem Ziel, die menschliche Psyche zu beeinflussen), wie
    • Rolfing (Massage)
    • Akupressur
    • andere, meist schlecht definierte Verfahren bzw. Vorgehensweisen, wie z. B. »Tiefenmassage«, »Entspannungsmassage«, »Intuitive Massage«
  • Andere körperorientierte Verfahren, wie
    • »Schreitherapie« nach Casriel (Bonding, New Identity), häufig im Zusammenhang mit Drogentherapie eingesetzt
    • andere, meist schlecht definierte Verfahren bzw. Vorgehensweisen wie z. B. »Körperarbeit

Diese Aufzählung körperorientierter Verfahren ist in keiner Weise vollständig (es entstehen immer neue »Verfahren« bzw. Verfahrensweiterentwicklungen), aber die verbreitetsten Verfahren sollten aufgelistet sein.

Die vorgenommene Strukturierung ist durchaus anfechtbar. Das liegt einerseits an den diversen Theorie-Elementen, die von körperorientiert vorgehenden TherapeutInnen übernommen wurden (darunter viele, aber keineswegs ausschließlich tiefenpsychologische) und eine eindeutige Zuordnung schwer machen.

Es liegt auch daran, daß es in diesem Bereich beliebt ist, alle möglichen Vorgehensweisen und Techniken zu kombinieren.
Es liegt aber schließlich und nicht zuletzt auch daran, daß ein großer Teil der körperorientiert arbeitenden TherapeutInnen (bzw. TrainerInnen bzw. »bodyworker«) gerne Einflüsse aus dem spirituellen Bereich aufnimmt. Soweit das möglich erschien, haben wir die (mehr oder minder) eindeutig Spirituell-Körperorientierten Verfahren an anderer Stelle aufgelistet (z. B. Posturale Integration, Rebirthing). Aber nicht immer war dies eindeutig möglich. Oder es gab sowohl »profane« wie auch »spirituelle« Ausgaben der ansonsten mehr oder minder gleichen Vorgehensweise. Oder es erschien uns, wie im Falle der Vegetotherapie, auf Grund der historischen und theoretischen Zusammenhänge zu anderen Verfahren nicht sinnvoll. Das Resultat mag nicht jeden überzeugen, manchen gar verärgern. Für Verbesserungsvorschläge sind wir dankbar.

Allgemein: Körperorientierte Verfahren können für Menschen mit psychischen Problemen hilfreich sein. Positive Erfahrungsberichte gibt es für praktisch jedes körperorientierte Verfahren. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen die Wirksamkeit einiger weniger körperorientierter Verfahren. Andererseits gibt es bei bestimmten körperorientierten Verfahren nicht unbeträchtliche Risiken.

Grundsätzlich gilt u. E., daß körperorientierte Verfahren und Techniken nicht für jeden Menschen mit psychischen Problemen (jedenfalls nicht zu jedem Zeitpunkt seiner Lebensgeschichte) geeignet sind. Die Abwehr der Betroffenen kann äußerst heftig sein und einen sinnvollen Einsatz körperorientierter Verfahren unmöglich machen.

Hinzu kommt, daß bestimmte Techniken (z. B. Hyperventilation) die Betroffenen an den Rand des körperlich und psychisch Erträglichen bringen, gelegentlich auch bis darüber hinaus. Die Folgen - meist im Zusammenhang mit unerfahrenen oder schlecht ausgebildeten »TherapeutInnen« - können für die Betroffenen äußerst schädlich sein.

Wirksamkeitsuntersuchungen liegen nur für einige wenige körperorientierte Verfahren vor und lassen sich nicht ohne weiteres auf Verfahrens-»Derivate« übertragen.

Mehr noch als bei vielen »klassischen« Verfahren gilt daher: Personen mit psychischen Störungen von Krankheitswert sollten sich auf körperorientierte Verfahren beschränken, die wenig risikoreich sind und deren Wirkung nachgewiesen ist. Sie sollten vor allem nur AnbieterInnen in Anspruch nehmen, die eine umfassende psychotherapeutische Ausbildung in einem wirksamen Verfahren nachweisen können und die zur Heilbehandlung zugelassen sind.

 

AutorIn: H. Deters (2002) - Text: v_kör - Aktualisiert: 02.11.2002

 

Suchen

Suchen

Sitemap

Sitemap

PDF-Version

Download (PDF)

Kontakt

Kontakt

Seitenanfang

Seitenanfang

Infobuero