Ziergrafik Ziergrafik Informationsbüro für Psychotherapie & Alternativen Ziergrafik  
Ziergrafik        
Ziergrafik

 

 

   
         
Ziergrafik Netzwerk

Netzwerk / Home

 
  Infobuero

Informationsbüro

  Ordner

TherapeutInnen

  Ordner

Therapieverfahren

    Dokument

Hilfe zur Auswahl

    Ordner

Tiefenpsychologie

    Ordner

Verhaltenstherapie

     

Dokument Kognitive

     

Dokument Rational-Emotive

    Ordner

Humanistische Verfahren

    Ordner

Systemische -, Familien-,
Paar- & Gruppentherapien

    Ordner

Suggestive Verfahren

    Ordner

Körperorientierte Verfahren

    Ordner

Zielgruppen- & symptom-
orientierte Verfahren

    Ordner

Entspannungsverfahren &
Selbstkontrolltechniken

    Ordner

Ganzheitlich-Spirituelle Verf.

  Ordner

PatientInnenschutz

  Ordner

Für AnbieterInnen

 
  Forum

Forum

 
  Suchen

Suchen

  Tipps

Benutzungstips

  Sitemap

‹bersicht / Sitemap

  Kontakt

Kontakt / Impressum

 
  Vesuv

V E S U V e.V.

Rational-Emotive Therapie (RET)

Verfahrens-Kurzbeschreibung

Begriff: Die Rational-Emotive Therapie ist ein psychologisches Verfahren, das sowohl gesprächs- wie verhaltensorientiert ist.
Verwandte Verfahren: Verhaltenstherapie (VT); Kognitive Verhaltenstherapie (KVT).

Geschichte: Die RET wurde in den 50er Jahren von dem amerikanischen Psychologen Albert Ellis entwickelt. In den USA gilt sie als ein fest etabliertes Verfahren. In Deutschland wird die RET seit etwa 15 Jahren mit zunehmender Beachtung ausgeübt.

Ziele: Das Verfahren will seelische Störungen im Bereich der Einstellungen, Gefühle und des Verhaltens behandeln. Über eine differenziertere Selbst-und Fremdwahrnehmung und über eine kritische und rationale Überprüfung der eigenen Überzeugungen sollen die KlientInnen lernen, sich selbst zu akzeptieren und die Verantwortung für ihre Ziele zu übernehmen. Die Altersgruppe der KlientInnen erstreckt sich von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen bis zu alten Menschen. Behandelt werden eine Vielzahl von Störungen im psychischen und psychosomatischen Bereich.

Vorgehensweise: Die RET wird als Einzel- und Gruppentherapie angeboten. In der Therapie werden irrationale Überzeugungen bewußt gemacht, infragegestellt und verändert im Sinne einer kognitiven Umstrukturierung. Gleichzeitig sollen auch die aus den Einstellungen resultierenden Gefühle intensiv erlebt und verändert werden. Auf der Verhaltensebene soll angestrebtes verändertes Verhalten eingeübt und gefestigt werden. Angewendete Methoden der Veränderung: sokratischer Dialog zur Überprüfung der irrationalen Lebensphilosophien; rationale Selbstanalyse als inneres Selbstgespräch mit dem Ziel der Einsicht in den Zusammenhang von Einstellungen und daraus folgenden belastenden Gefühlen und Verhalten; rational-emotive Vorstellungsübung zur lebhaften Veranschaulichung der Situation, in der leidvolle Gefühle auftreten.
Mit Hilfe von Hausaufgaben zwischen den Sitzungen sollen die emotionalen und einstellungsmäßigen Veränderungen am Verhalten überprüft werden. Zusätzlich werden eine Vielzahl weiterer emotiver, kognitiver und verhaltensbezoger Techniken angewendet.

Theorie: Die Theorie der RET ist psychologisch begründet und wurde auf dem Hintergrund eines lernpsychologisch-erfahrungswissenschaftlichen Modells entwickelt. Im Mittelpunkt steht der Mensch als ein zielorientiertes und soziales Wesen, der daran leidet, daß seine blockierenden Einstellungen und Gefühle ihn hindern, seine Ziele zu erreichen. Diesem Leiden ist der Mensch aber nicht hilflos ausgeliefert, sondern er kann mit Hilfe seiner geistigen Kräfte lernen, Gefühle und Verhalten aktiv zu verändern und so seine Lebensziele zufriedenstellender zu erreichen. Die Therapie setzt an gegenwärtigen Konflikten auf der Einstellungs-, Gefühls- und Verhaltensebene an und will Gesundheit bewirken durch Befähigung zu einem rational überprüften, flexiblen Verhalten.

Bewertung: siehe Verhaltenstherapie

Verwendete Literatur:

2027

FORSTER, TONI - HOFFMANN, WOLFGANG - ESCHENRÖDER, CHRISTOF T. - ZIMMERMANN, HORST (1984, 2. Aufl.): Verhaltenstherapeutische Verfahren - München (Heyne); in: SCHWERTFEGER, BÄRBEL - KOCH, KLAUS (Hrsg.), DER THERAPIEFÜHRER Die wichtigsten Formen und Methoden,S.67-100

2032

SCHWARTZ, DIETER (1987): Die Rational-emotive Therapie: - Weinheim, Basel (Beltz); in: RED. PSYCHOLOGIE HEUTE (Hrsg.), Welche Therapie?: Thema: Psychotherapie heute,S.91-102

2033

GEBHARDT, HANS-JOACHIM - WUTKA, BERNHARD (1987): Verhaltenstherapie; Reinbek bei Hamburg (Rowohlt); in: ZYGOWSKI, HANS (Hrsg.), Psychotherapie und Gesellschaft Therapeutische Schulen in der Kritik,S.72-97

2034

FLIEGEL, STEFFEN - GROEGER, WOLFGANG M. - KÜNZEL, RAINER - ET AL (1989, 2. Aufl.): Verhaltenstherapeutische Standardmethoden - München (Psychol. Verl. Union)

2130

MEYER, A.-E. - RICHTER, R. - GRAWE, KLAUS - GRAF V.D. SCHULENBURG, J.-M. SCHULTE, B. (1991): Forschungsgutachten zu Fragen eines Psychotherapeutengesetzes - Hamburg-Eppendorf

Web-Adressen zum Thema:
AnbieterInnen-Verbände: siehe Verhaltenstherapie

 

AutorIn: J. Pieper (1995), überarbeitet (2002) - Text: vp_rete-b - Aktualisiert: 26.09.02

 

Suchen

Suchen

Sitemap

Sitemap

PDF-Version

Download (PDF)

Kontakt

Kontakt

Seitenanfang

Seitenanfang

Infobuero